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Der etwas andere Wettkampfverlauf: Sieg beim Duathlon in Kelheim (gegen die Nr. 3 der ITU)
Geschrieben von Ralf Preissl

biestmilch.comDer etwas andere Wettkampfverlauf: Sieg beim Duathlon in Kelheim

<Das Video findest Du hier>

Rennbericht (Beat with the <biest>)

Klar ich wollte gewinnen - aber Favourit war ein anderer. Kein geringerer als die derzeitige No. 3 der ITU Weltrangliste. So wäre auch ein zweiter Rang Klasse gewesen. Aber versuchen wollte ich es allemal. Und das tat ich. Wie im Vorbericht geplant ging ich mit ca. 90% kontrolliert los. Wohl wissend das Raph der bessere Läufer ist wollte ich mich nicht verführen lassen um so viele Körner wie möglich für den entscheidenden Radsplit zu sparen. Das funktionierte auch rel. gut nur mit 30sec. Rückstand beim ersten Wechsel war das von mir geplante Maximum schon erschöpft.

Preissl Ralf: Duathlon Kelheim  --- Bilder findest Du weiter unten ---           NutritionalFinetuning

Schnell ging es deshalb aufs Rad und auf die Verfolgung. Obwohl ich am Berg permanent über 400 Watt drückte schaffte ich es erst nach der Kuppe (leider) aufzuschliessen. In der Abfahrt presste mit Geschwindigkeitsüberschuss von hinten kommend gleich volle Kanne vorbei und hielt das Tempo hoch. Auf der langen Gerade von Essing nach Kelheim musste ich allerdings feststellen das ich nicht alleine unterwegs war... Raph biss sich hinter mir fest. Jede Attacke Missglückte - auch Stehversuche brachten ihn nicht nach vorne. So "eierten" wir mit Stopp-and-Go Tempo Richtung Kelheim. Mir war klar das, wenn ich ihn nicht am Bike abschütteln würde es beim zweiten Lauf um mich geschehen sein würde. Kurz vor Kelheim (hielt fast an) erklärte ich ihm dann das Regelwerk: "This is a NO drafting Race!!!" - und schon ging es auf die zweite Runde.

Preissl Ralf: Duathlon KelheimGleich unten am Anstieg attackierte ich wieder. Hart und mit allem was noch drin war - die letzten Laktatspitzen sind meine Beine nicht gewöhnt und schmerzen seeehr. Doch leider fuhr nach wenigen hundert Metern (gerade als ich ein paar Meter Abstand zwischen uns brachte) ein Bus raus und blockierte mich - ich überholte den Buss (bergauf) mit gut 600 Watt, also lt. SRM 30 sec. maximale Leistung und gefühlten 15 Laktat in den Beinen.

Keine Belohnung: Denn leider wurde der Bus als ich daran vorbei war angehalten und Raph wurde durchgewunken. Schon war er an mir dran und fuhr auch gleich vorbei. Die ersten Serpentinen passierten wir so - er vorne und ich hinten dran. Leistung 450 Watt - Beine schmerzen - doch sein Tritt wird auf einmal unrunder .. dachte ich. Und dann flacht der Berg etwas ab und schon nahm er auch etwas den Druck vom Pedal. Ich konnte vorbeifahren und dachte: Jetzt oder nie! Rauf auf den Aerolenker und immer 400, immer wieder 400, nicht nachlassen. Nicht umschauen - bis zum Stausacker Berg, Druck halten, halten, halten, beissen, pressen. Oben als der Berg etwas abflacht, meine Beine sich echt nicht mehr Taufrisch anfühlen Blick ich mich dann doch zurück. Und seh, 100m Abstand  -  das ist die Chance. Also, Abfahrt bis Essing mit Augen zu und durch. In der Kurve bei Essing schau ich wieder zurück, kann ein paar hundert Meter nix sehen und fahr die Gerade nach Kelheim rein mit dem was halt noch in den Beinen drin ist.

Preissl Ralf: Duathlon Kelheim

Dann in der Wechselzone, keine Ahnung wie gross mein Vorsprung ist. Einfach weglaufen. So wie es halt noch geht. Irgendwann dann auf den letzten 1-2 Kilometern dann die Gewissheit das es klappt. Endlich rausnehmen, Gott sei dank, Beine sind im A.... Den letzten Kilometer konnte ich dann geniesen! Zieleinlauf war suuper!!!

Mein Streckenrekord aus 2008 ist um 30sec. schneller, allerdings denk ich mit einer konstanten Radleistung (liegt mir eh besser) hätte ich auf alle Fälle eine Minute schneller fahren können. So zumindest mein Feeling. 

Presseberichte:

  donaukurier

Anklicken:  <Donaukurier> <Mittelbayerische Zeitung>

 

Gesamtwertung Top 10

                                                      5km (L1) 33km     5km (L2)     Endzeit
1.  Preissl Ralf          TRISTAR Regensburg          15:54    49:07    16:52  --->  1:21:53h
2.  Baugh Rafael Broad/The Running Centre Australia   15:24    50:49    16:34  --->  1:22:47h
3.  Bauer Sebastian       TRISTAR Regensburg          16:38    49:47    18:55  --->  1:25:20h
4.  Daubenmerkl Elmar     TRISTAR Regensburg          17:47    50:47    18:59  --->  1:27:33h
5.  Hanel Thomas          TRISTAR Regensburg          17:42    52:41    18:38  --->  1:29:01h
6.  Reiter Andreas                                    17:22    53:07    18:33  --->  1:29:02h
7.  Stöberl Jochen        Tristar Regensburg          18:03    53:08    18:31  --->  1:29:42h
8.  Schwabl Alfred        Laface Team Weiden          18:04    53:04    19:10  --->  1:30:18h
9.  Aschenbrenner Andreas TRISTAR Regensburg          18:04    53:28    18:55  --->  1:30:27h
10. Zentner Wieland       TRI TEAM FFB                18:35    52:57    19:03  --->  1:30:35h

 

Bilder (zur grösseren Ansicht einfach die Bilder anklicken):

Start: Kontrolliert weglaufen  ...  dann schnell um die Ecke zur Wechselzone und hart am Rad die Verfolgung aufnehmen

Preissl Ralf: Duathlon Kelheim

 

Schuhe ausziehen - Runter vom Rad - ein schneller Wechsel - auf der Brücke der letzte Blick zurück - Entspannung - ab ins Ziel

Preissl Ralf: Duathlon Kelheim

 

Preissl Ralf: Duathlon Kelheim Preissl Ralf: Duathlon Kelheim

Preissl Ralf: Duathlon Kelheim

Preissl Ralf: Duathlon Kelheim Preissl Ralf: Duathlon Kelheim

 

Vergleich meiner Zeit aus 2008 (Streckenrekord) mit 2010:

2010:   15:54    49:07    16:52  --->  01:21:53h

2008:   16:33    48:04    16:44  --->  01:21:21h

Die Bedingungen (Wind, Temperatur, ...) waren ziemlich identisch in den beiden Jahren. Hier wird deutlich das ein gleichmässiges Wettkampftempo zu einer schnelleren Endzeit führt! Die um über eine Minute schnellere Radzeit aus 2008 war auch nicht so hart zu fahren als das ungleichmässige Tempo heuer (was mir auch noch mehr Körner für den zweiten Lauf abverlangte). Deshalb: Auch der abschliessende Lauf fühlte sich heuer aufgrund der harten Radbelastung zäher an als damals. So denk ich das meine Radform heuer nicht schlechter ist als die vor 2 Jahren, vielleicht sogar - wie die Laufform - ein bischen besser. Fazit: ungleichmässig Radfahren kostet viele Körner und macht die Radzeit langsamer (hier über eine Minute). Aber: taktisches Fahren geht halt mal nicht gleichmässig ;-)

 

 Siegerehrung für die Altersklassen: Es gab Bier von Schneider Weisse Wink :Preissl Ralf: Duathlon Kelheim Siegerehrung

Für manche nicht nur bei der Siegerehrung (man erkennt das sind Trainingspartner von mir): 

Preissl Ralf: Duathlon Kelheim Siegerehrung

 

 

 


Vorbericht:  

Duathlon Kelheim: Im Vergleich mit der Nummer 3 der ITU Weltrangliste

runandbike

Meine Saisonhöhepunkte rücken immer näher und so ist auch schon am Pfingstsamstag ein Rennen auf das ich mich wirklich gut vorbereitet habe: Der Duathlon in Kelheim - ein Klassiker für mich, seit 2002 am Start und sogar schon drei mal als Sieger. Mit ganz neuem Gefühl steh ich dabei am Wochenende am Start: Denn diesesmal gehöre ich nicht zum Favoritenkreis. Zum "Erweiterten" schon aber für einen erneuten Sieg wird es schwer: Profi Duathlet Rafael Baugh ist einfach zu stark.

Bin bereit 

Dabei befinde ich mich sicher in keiner schlechten Form. Und sollte ich - wie in Sulzbach (so die Hoffnung) - wieder einen guten Tag erwischen dann kann ich den Top Mann evtl. etwas ärgern. Aber dazu müsste am Rad und vor allem beim Laufen im wahrsten Sinne des Wortes alles rund laufen. Allein schon wegen dem Katastrophenjahr 2009, wo ich trotz Virus antrat und unterging will ich heuer beim schönsten Duathlon Deutschlands besser ausschauen. Ist ja mein Heimspiel und deshalb lautet die Devise heuer nicht mehr so wie im letzen Jahr "Dabei sein ist alles" sondern "rauf aufs Podium!"

       

Rafael Baugh, Weltranglistendritter im Duathlon aus 2009, wird als Favorit über die Kurzdistanz am Start sein. Nach seiner erfolgreichen Teilnahme im Jahr 2009, wo er mehr zufällig den 14. Schneider Weisse Duathlon mit unglaublichen Laufzeiten bereichert hat, hat er die Kurzdistanz in Kelheim fest in seinen Jahresplan mit aufgenommen. Nach seinen ersten Erfahrungen mit der anspruchsvollen Radstrecke hat er für seinen diesjährigen Auftritt angekündigt, mehr Radtraining für den Wettkampf zu investieren. Wir dürfen gespannt sein zu welchen Leistungen er fähig ist.

 

mz dk 

<Hier gehts zum Zeitungsvorbericht2 der Mittelbayerischen Zeitung> vom 21. Mai 2010

<Hier gehts zum Zeitungsvorbericht1 der Mittelbayerischen Zeitung> vom April 2010

 <Hier gehts zum Zeitungsvorbericht des Donaukuriers>

Never Give It Up

Auf alle Fälle immer aufs Gas drücken und nicht aufgeben, schliesslich bin ich ja der Streckenrekordhalter... Die Übermacht scheint riesengross, jedoch versuche ich beim ersten Lauf den Abstand so gering wie möglich zu halten und dann am Rad (alles oder nichts) aufzuschliessen. Also gebe 95% beim ersten Lauf und 105% am Rad... Selbst wenn ich dann in der zweiten Wechelzone vom Rad falle  -  ich trete so harte es geht und evtl. haben dann auch andere Probleme mit dem zweiten Lauf ;-) Aber wie jeder selbst aktive Sportler weis sieht die Realität meist anders aus.

 

Hier ein paar Bilder aus den vergangenen Jahren:

2008: Start / Ziel Sieg mit Streckenrekord (das war noch ein gutes Jahr - ja, ja Jochen, das war noch mit Deinem Helm, dafür hab ich Dir auch mein Team Baier Trikot geschenkt Wink):

Preissl Ralf: Streckenrekord in Kelheim Preissl Ralf: Streckenrekord in Kelheim

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