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IRONMAN AUSTRIA: go hard or go home
Geschrieben von Ralf Preissl

go hard or go home

ironman-austria

Nach dem Ironman ist vor dem Ironman: Mit Hawaii Quali von Klagenfurt zur Ironman Weltmeisterschaft nach Hawaii

Bilder findest Du hier: http://www.facebook.com/media/set/?set=a.644492085579991.1073741829.220035011359036&type=3 

--> Ein halbes Jahr Vorbereitung: <hier gehts zum Trainingstagebuch>

--> Die Rennwoche, Tagesbericht aus Klagenfurg:  <hier gehts zum Racetagebuch>

Pre Race:

Die Vorbereitung bestand bei mir fast ausschliesslich aus Trainingseinheiten zusammen mit den laufstilanalyse.de Athleten/innen und beschränkten sich hauptsächlich auf die Wochenenden.
Mit 1198km Laufen, 4697km Radfahren, 166km Schwimmen und 20h reines Stabi Training hab ich auch das maximal mir mögliche an Zeitaufwand ausgeschöpft. Aufgrund der 3-fach Belastung von Beruf, Trainer und Athlet kam die nötige Erholung schon etwas zu kurz. Trotzdem fühlte ich mich in der Vorbereitung ziemlich gut und ich merkte da auch schon das das Rennen gar nicht so schlecht laufen könnte.

Race:

Heuer gab es in Klagenfurt 2 Startgruppen: Eine (400) mit den Profis und den Top Age Groupern und eine zweite, welche eine viertel Stunde später startete mit 2600 weiteren Athleten. Da ich seit 2010 keinen IM mehr gemacht hatte kam ich in die zweite Gruppe. Dies stellte sich dann als kleiner Nachteil herraus, denn nach dem Schwimmen (55:25min) waren nur noch knapp 25 Leute vor mir, diese holte ich am Rad auch sehr schnell ein und befand mich dann auf der gesamten Radstrecke im Niemandsland. Nicht das ich was gegen einen selbst durchgezogenen Ironman hätte. Aber in der Ergebnisliste vergleich ich mich halt doch mit den Jungs die vorne und hinten in grossen Gruppen nur mitrollen anstatt selber zu treten (leider bei Grossveranstaltungen mittlerweile so üblich). Von dem her bin ich mit meiner Leistung schon sehr, sehr zufrieden. Doch in der Ergebnisliste schaut es halt relativ zu den anderen nicht so toll aus.

Rennbericht:

Die Tage vor dem Rennen (Anreise am Mittwoch) fühlte ich mich schon sehr, sehr gut. Nervosität war auch kein Thema, nach 25 Jahren WK Erfahrung und nun beim 9. IM Rennen kann ich damit mittlerweile gut umgehen. So war auch die Nacht vor dem Rennen entspannt und mit genügend Tiefschlaf gesegnet. Bei der Anreise zum Start musste ich leider beim Tobi verkehrt herrum im Auto sitzen, hier wird mir eh immer übel - leider zog sich das bis in den Start hinein hin. Vielleicht aber auch gar nicht so schlecht, denn nun war ich noch vorsichtiger im Anfangstempo.

Schwimmen:

Wegen oben genannter Übelkeit ging ich NACH dem Startschuss zuerst mal langsam ins Wasser (war ja Landstart), begann erst im Brusthohen Wasser zu Schwimmen - das auch locker und vorsichtig. Die Übelkeit wurde aber Gott sei Dank nicht schlimmer und so kam ich zur ersten Boje nach 1250m. Ab hier galt es den See zu queren. Auf 450m bis zur nächsten Boje, dann wieder zurück zum Ufer. Leider war auf diesem Teilstück wegen der vielen Boote ein sehr hoher Wellengang - die Übelkeit wurde schlimmer und um kein DNF wegen Seekrankheit zu riskieren schwamm ich mehr im Bruststil als in Kraul. Doch dann ab der 2. Boje ging es auf einmal wie von selber - ich konnte gut überholen und kam so als 20.-25. in den Landenkanal. Auf diesen abschliessenden 1000m konnte mal nicht mehr überholen - und wollte ich auch gar nicht. Locker stieg ich so nach 3,8km aus dem Wasser - und siehe da, mit 55:24min. sogar noch total gut in der Zeit.
Der Wechel folgte dann gewohnt langsam, zum einem weil ich wegen der Schleimbeutelentzündung an der Ferse barfuss nicht gut laufen konnte und zum anderen weil ich mir eh Radtrikot, Handschuhe, Socken, Kopftuch etc. anzog.

Radfahren:

Locker ging ich dann den Radpart an. Vor mir wie gesagt nur noch vereinzelt Athleten. Schon bald nach 30km, beim ersten Anstieg war ich komplett alleine - und das bis in den 2. Wechsel hinhein. Von der Leistung her konnte ich ziemlich konstant durchballern, mit 260Watt bin ich dann 10Watt mehr gefahren als ich mir vorgenommen hatte. Leider halt durch das ständige alleine fahren nicht so schnell wie es hätte sein können. Nach 4:59 Stunden Radzeit stieg ich ab und ging auf die Laufstrecke. Halt, nochmals umziehen: Radkleidungausziehen und lockere Laufsachen an, mit Short und leichtem Shirt - das brauch ich halt einfach.

Laufen:

Leider merkte ich schon nach wenigen Kilometern das mein Schleimbeutel heute meckern würde. Nach 10km wurden die Schmerzen auch ziemlich gross und aufgrund der dadurch verbundenen Laufstilumstellung die Muskulatur (nur) im linken Bein mehr und mehr marode. Trotzdem biss ich mich durch. Auf den letzten 12km sah ich das Silvia auf einem sup10 Kurs unterwegs war. Hier war mir schon klar das sie sich für Hawaii qualifizieren würde. Da ich nicht als Zuschauer mitkommen wollte nahm ich nochmals meine Beine in die Hand, biss auf die Zähne, ignorierte den Schmerz und lief so wie es halt noch ging ins Ziel. Hier  - bzw. auf den restl. 32km der Lauftrecke - brannte sich dann ständig der Spruch "go hard or go home" in meinem Gehirn ein. Krass, was dann doch noch geht wenn man will.

Fazit:

Eigentich wollte ich ja heuer nicht auf Hawaii. Aber als Zuschauer mitzufahren hätt mir schon sehr das Herz bluten lassen. Doch durch einen im Endeffekt ausreichenden Marathon in 3:11h konnte ich mir nach Silvia auch das Tiket nach Hawaii sichern.
Und so heist es jetzt: "Nach dem Ironman ist vor dem Ironman" - wer hätte das gedacht das ich heuer 2 Ironman Rennen bestreiten muss.

Ausblick:

Mit den laufstilanalse.de Jungs und Mädels hat mir die Vorbereitung und auch das Rennen (mit den Tagen davor und dannach) richtig Spass gemacht. Da 2014 nun wieder einige in Klagenfurt starten werden hab ich mich auch gleich wieder angemeldet. Und so sind irgendwie aus dem eigentlich bis auf weiteres letzten Ironman bei mir gleich drei geworden... Nat. will ich 2014 dann in der ersten Startgruppe sein, mal schaun ob ich mich in dem Sog der Top Starter sogar noch etwas steigern kann.

Danke:

Vielen Dank an alle meine Partner - und das sind nur "nur" Firmen mit Top Material, sonder zusätzlich noch alles Leute die ich persönlich Smile kenne und schätze! So macht Zusammenarbeit Spass:

IronTriZone (Danke Ludwig, Danke Matthias)
Cocoon (Danke Walter)
Airstreeem (Danke Stefan)
Nutrituonal Finetuning (Danke Caro)
Lauf und Berg König (Danke Ralf)
Biestmilch (Danke Susann)

 

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