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Landkreislauf als Marathontraining
Geschrieben von Ralf Preissl

Landkreislauf als Marathontraining

Den zweiten langen Lauf für den Marathon in 14 Tagen mach ich im Rahmen des Landkreislauf Regensburg. Langsam machen sich bedenken breit, denn die Beine gehen nach den vielen Wettkämpfen (und demzufolge wenig Training) der kommenden Monate nicht mehr so gut. Der lange Lauf letzte Woche hängte mir ganz schön lange nach.

Die letzte "Marathon Einheit" will ich beim Landkreislauf absolvieren. Und zwar als Startläufer (LLC Marathon Regensburg) über die 11,7km Strecke - dann das selbe wieder zurücklaufen (=23,4). Anschliessend fahr ich mit dem Auto zum nächsten Punkt in Nittendorf. Von da aus lauf ich dann zum Start der 8. Ettappe (6,6km Länge = 30km) und warte auf die Staffelstabübergabe. Dann gehts mit Staffelstab die 6,6km zurück ins Ettappenziel. Sind dann 36,6km. Soweit der Plan, ich hoff das ich das durchhalte. Ist halt nicht am Stück sondern mit den entsprechenden Pausen, hoffe das reicht dann als Abschlusseinheit für einen Marathon...

so war der Rennverlauf - hart und härter

Anfang war noch alles recht planmässig: Startetappe von Großberg nach Ettertshausen, mit 11,7km die längste des ganzen Wettkampfes. Hier war klar das jedes Team ihren stärksten Athleten einsetzen würde. So hatte ich es mit den Laufspezialisten von der LG Domspitzmilch Regensburg zu tun. Reinwand Sebastian und Zimmerman Florian (bei LG Regensburg) nahmen mich in die Mangel. Mit 32:40min. Durchgangszeit bei 10km waren wir drei noch beisammen, dann konnte sich Sebastian leicht absetzen, ich dann auch von Florian. Innerhalb von knapp 100m brachen wir drei zum ersten Wechsel herein - mit Abstand die schnellsten Zeiten.

dann ging das Drama los

Im Ziel dann doch ziemlich fertig sollte ja noch grösste Teil der Kilometer folgen, doch wo war meine Wechselkleidung und vor allem die Nahrung? Mist - das Auto war schon weg :-( So machte ich mich verschwitzt mit kleinen Leibchen wieder auf den Rückweg. Völlig kaputt und absolut leer kam ich wieder beim Auto an. Erst mal 1l Cola (Regi war ja nicht mehr da) und da ich noch etwas Zeit hatte ab in die Sauna, denn ich war total erfrohren.

Dann nach Deuerling, Ziel meiner nächsten Etappe. Von hier aus lief ich erst mal zum Start nach Laaber. Auf den Weg dorthin merkte ich schon das es ein harter Tag werden würde. Gott sei Dank traf ich am hinweg einen Mann der gerade seien Einkäufe ausräumte, er schenkte mir dann eine Flasche Cola die mir wenigstens den Weg nach Laaber ebnete. Dort hatte ich dann Glück das mein 2. Team, das Armin Wolf Team in erst ca. 30min. eintraf. So konnte ich mich etwas sammeln und noch was trinken.

Die letzten 6,6km waren dann nicht mehr so rund. Zuerst konnte ich 3.45min/km noch rel. gut laufen, doch als ich mich aufgrund mangelhafter Streckenbezeichnung im Wald verlief und einen extra Hügel rauf und wieder zurücklaufen müsste verlies mich etwas die Motivation und auch die Kraft. Mein linker Oberschenkel machte von der zusatz Bergabpassage fast komplett zu und so waren die letzten 3km echt ne Qual. Irgendwann kam ich dann Gott sei Dank (immer noch laufend) in Deuerling an. Mit immerhin noch unter 4min/km im Schnitt.

Marathon - erst mal Ruhephase

Jetzt ist erst mal Ruhe angesagt. Die nächsten 2 Wochen hoffe ich mich so zu erholen das ich den Marathon einigermassen aufrecht durchlaufen zu können. Sub 2.40 wär schon toll...

Mehr Info gibt es in den kommenden Tagen

Ach ja, das Resultat vom Landkreislauf: 2. Platz für den LLC und 5. Platz für das Armin-Wolf Team - super

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