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Eine Erfahrung Wert - No Way Out Run beim No Guts - No Glory Race am 24.02.2013
Geschrieben von Ralf Preissl

Eine Erfahrung Wert - No Way Out Run beim No Guts - No Glory Race am 24.02.2013

noguts-noglory

<Hier gehts zum Video auf OTV>


Ein Alternativjahr sollte es ja heuer sein. Mein Trainingsalltag nach 25 Jahren Leistungssport einmal etwas anders. So nahm ich nach meinen Bayerischen Meistertitel im Halbmarathonlauf (und dem Deutschen Meistertitel im Berglauf natürlich) meine Laufambitionen etwas zurück und konzentriere mich mehr auf die Abwechslung im Trainingsalltag. Dazu gehörten nat. das Run&Bike Rennen, der Spindellauf (Indoor HM) und der Swim&Run im Januar. Ein spezielles Highlight war allerdings auch der Hindernislauf: "No Guts - No Glory". Hier der besondere Reiz für mich das ich einmal bei einem Rennen an der Startlinie stehe von dem ich nicht genau weis was mich alles erwartet. Wie es dann ablief kannst Du hier lesen:

Ralf Preissl NoGuts_NoGlory

Rennverlauf:

Vorstart:


Nach Abholen der Startnummer trag ich schon meine Kollegen von laufstilanalyse.de . Schon beim Anlegen der Startnummern redeten wir über Kleider- bzw. Schuhwahl. Über die richtigen Handschuhe und wie man sich das ganze einteilt etc. Keiner von uns hatte das schon mal gemacht, also alles nur Spekulation. Im Ziel sollte sich dann herausstellen das meine Wahl nicht so schlecht war. Mein Trailschuhe perfekt für diese Witterungsverhältnisse bzw. genau richtig für diesen Streckenverlauf. Ausserdem eine lange Hose und ein langes Oberteil (2 Mützen) und Radhandschuhe. Hat also auch vom Klimahaushalt (Nass und Kalt...) gepasst.

laufstilanalyse

Gemeinsam liefen wir dann ca. 2km auf der Strecke um uns zumindest ein bisschen ein Bild davon machen zu können. Schon beim Einlaufen merkte man schnell das der Tiefe Schnee das Laufen extrem langsam machen würde. Das langsame Einlaufen strengte mich mehr an als gedacht, so war klar das die Rennentscheidung aufgrund der Laufqualität fallen würde, und die Überwindung der Hindernisse eher untergeordnet in die Gesamtzeit mit einfließen würde.

Start:


Am Start stand ich in der zweiten Reihe. Ich wusste ja nicht wie ich mir das Rennen einteilen sollte, aber nahm mir mal vor den schnellen Jungs zuzuschauen und dann im Rennverlauf zu schauen was geht. Dann folgte auch schon der Startschuss - 20m durch die Halle und dann raus - Linkskurve und rein in den Tiefschnee (15,4km lang). Nach ca. einem Kilometer lag ich auf Pos Zwei und merkte das ich mich im Vergleich zu den anderen recht wohl fühlte. Laufen durch Tiefschnee, über Wiesen, Felder und Quer durch den Wald stand ja das letzte Vierteljahr jeden Sonntag am Plan. So konnte ich mich auch mühelos vom Feld absetzen und hatte bereits einen kleinen Vorsprung bevor die ersten Hindernisse kamen.

Ralf Preissl NoGuts_NoGlory

Hindernisse


Das meiste waren "Rhythmusbrecher" in Form von Sprüngen (bis an die 1,5m hoch) bzw. Passagen wo man unten durch musste. Alles was man von Crossläufen halt so kennt, nur das hier keiner Spikes trug. Ein weiterer Vorteil für mich da ich ja ohne Spikes gut und kraftsparend laufen kann. So kam ich sehr gut durch die Trails und konnte mir erlauben an den Hindernissen rauszunehmen und diese mit Vorsicht und Sorgfalt zu nehmen. Beim "Hangelhinderniss", wo man an Eisenstangen hängend über einen Abgrund hangeln musste verlangt viel Handkraft ab. Die Stangen waren Schneebedekt, also Nass bzw. vereist. Aber das hatte ich in den Bootcamps ja schon oft geübt , Musste zwar kräftig zupacken aber kam beim ersten mal gleich rüber. Alles was zum durchkriechen bzw. zum balancieren war stellte kein Problem dar (wenn auch auf allen Vieren). Das Highlight für alle war nat. das Wasserloch: Ca. 15m lang und 1,50m Tief - natürlich Eiskalt. Ein paar Baumstämme lagen da auch drin, diese überstieg ich (unten durch tauchen hätte man auch können .... ;-)

Finish


Gott sei Dank war knapp 2km nach dem Wasserloch das Ziel. Die steile Bergaufpassage mit den nass-kalten Klamotten wärmte wieder auf und so gingen die letzten Hindernisse auch glatt von der Hand. Im Ziel war ich noch so erhitzt das mich gar nicht frierte, ich wartete noch auf die Plazierten zur Gratulation, gab ein erstes Interview und begab mich dann aber zum Duschen. Echt toll kann ich nur sagen! :-)

Fazit:


nach jetzt 3 Wochen harten Training bin ich froh mal für 2 Wochen die Beine hochlegen zu können. Beim Rennen merkte ich deutlich die Ermüdung und war heil froh das ich etwas Vorsprung hatte. Einer Attacke hätte ich nichts entgegen setzen können.

 

Bilder

Jede Menge Bilder sind hier: http://www.facebook.com/#!/media/set/?set=a.542087095824155.127754.100000686076061&type=3

 Zieleinlauf der ersten 3:

Ralf Preissl NoGuts_NoGlory

 Eines der 55 Hindernisse:

Ralf Preissl NoGuts_NoGlory

 

 Vorbericht:

Nach den letzen 10 zurückliegenden Belastungstagen ist eine kleine Entlastung genau richtig jetzt. Trotzdem versuch ich ab Freitag dann wieder Spannung aufzubauen bzw. mehr und intensive Einheiten zu Trainieren. Denn am Samstag findet der Schwimmtest statt - am Sonntag dann der Hinternisslauf: http://www.noguts-noglory.de/

noguts-noglory

Zielsetzung: Beim Schwimmtest (dieses mal wieder über 45min.) möchte ich die 3000m knacken (letztes mal blieb ich ja bei 2900m hängen, siehe weiter unten bei KW03 2013) und beim Trail Lauf am Sonntag gehts nur um den Fun. Seit langen hab ich hier wieder mal ein Rennen bei dem ich an der Startlinie stehe und nicht genau abschätzen kann was mich erwartet: LIKE

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