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The Eye Of The Tiger
Geschrieben von Ralf Preissl

Eye of the Tiger

... keine Motivation, Antriebslos. Das Sofa zieht mich magisch an. Müde und kraftlos bin ich. Vielleicht hab ich ja zu viel um die Ohren. ABER das ist total egal. Da hatte ich schon weit schlimmere Phasen in meinem Leben. Und die waren meist geprägt von sportlichen Hochleistungen. Also keine Ausreden, trotzdem bekomme ich mein Hinterteil nicht hoch. Klar hab ich einfach so aus dem Nichts herraus keine Sechs Wochen nach der Operation die beiden Bergzeitrennen gewonnen. Aber was zählt das schon? Gute Wettkämpfe oder positive Trainingsphasen zeigen nicht den Sportler in Dir. Wenn es läut geht es eh von selbst, da ist keine Kunst dabei. Aber in den Phasen am Boden liegend wächst der Sportler (der Mensch). Wenn Verletzungen, Krankheiten oder private Herrausforderungen vom Training ablenken / das Training behindern (egal ob kleine oder grosse Steine im Weg liegen). Dann zeigt es sich wie viel Sportler Du bist. Wie wichtig es Dir ist - wie wichtig DU Dir bist. Denn ich bin kein Profi, ich bin Freizeitsportler. Der sich von positiven Einheiten bereichern lässt. Was süchtig macht, ganz klar. Nicht der Erfolg, der Sieg - Nein! Der Weg, der Weg ist es was zählt. Für den es sich lohnt morgens im Dunklen vor der Arbeit eine Trainingseinheit zu absolvieren und nach der Arbeit, nach Ewigkeiten im Berufsverkehrstau sich noch mal aufzumachen um den eigenen Körper zu spüren. Das ist es, sich selbst zu spüren, man hat ja nur einen Körper in den man "wohnt". Also auf, hoch, weg vom Sofa, trotzdem immer das Ziel anvisierend, aber das wichtigste Ziel trotzdem nie aus den Augen verlierend: "Der Weg ist mein Ziel!"

Und so hab ich jetzt losgelegt. Nach Monaten der Verletzung, Wochen der Unmotivation geht es los. Ich bin wieder da, vor allem vom Kopf her! Ich spüre meinen Körper, fühle die Spannung in der Muskulatur, geniese die Bewegung und sauge die Endorphine auf. Klar kann ich mir einreden das die Saison (2015) noch soo weit weg ist, es eher besser ist später anzufangen, noch Ruhe walten zu lassen. Doch das bin nicht ich. Mach ich das alles nur weil an wichtiger Wettkampf ansteht - NEIN. Nur weil ich es liebe. Ich bin das, hier und jetzt. Das Endorphin in der Blutbahn und den Fahrtwind im Gesicht.

Auf geth's, wir sehen uns auf der Strecke: The Eye of the Tiger

Eye of the Tiger

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