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Gegensätze in den Bergen: Mittenwald / Bozen --- Winter / Sommer
Geschrieben von Ralf Preissl

Mittenwald / Bozen --- Winter / Sommer

Oder: Gegensätze in den Berge

Winter in den Bergen, oder wie soll man das anders sagen? Freitag um 6Uhr noch ein Trainingsberglauf in der Nähe von Garmisch (Regen und immerhin 12 Grad), bewusst etwas mehr durchgezogen denn wer weis wie ich in den nächsten Tagen zum Training komm (dacht ich mir). Dann auf nach Bozen, denn der Alpenhauptkamm sollte die Wettterscheide sein. So war es auch, kaum über den Brenner drüber und schon fast wolkenloser Himmel. Keine zwei Stunden später am Kalterer See angelangt ein ganz anderes Bild: Badegäste mit kurzen Shorts, bewaffnet mit Luftmatratzen und Badedecken marschieren Richtung See. Im Tagesverlauf erreichte das Termometer auch die 30 Grad Marke und meine Haut auch ne rote Färbung. Der Kalterer See, der wärmste See in Italien war durch ein Gewitter am Vorabend auf angenehme 25 Grad runtergekühlt und so ging ich auf die Erkundung des gegenüberliegendene Seeufers. Mit Paddles bestückt gings raus auf den See. Ja Toni, das war ein totaler Quatsch, aber ne Gaudi im Trainingsalltag ;-) Der Steg auf der gegenüberliegendene Seeseite entpuppte sich als Privatstrand, also nur kurz eine Käferwende an den Holzplanken und wieder zurück. Hier wollte mich ein Tretboot attakieren. Die Arme nun nach gut 1,5km Paddles recht schwer aber den Kampf gegen das Tretboot gab ich nicht auf. Als ich ne halbe Körperlänge Vorsprung herrausschwimmen konnte gaben die Bootsfahrer auf :-) ...Es sei noch angemerkt das ein ca. 7 jähriger Bub an den Tretern saß und sie noch ne Badeinsel hintersich herzogen. Aber egal, ein Duell gegen ein "Schiff" gewinnt man nicht alle Tage. Cool

Gegensätze in den Bergen

Der Kalterer See und die Leuchtenburg im Hintergrund

Damit der Appetit auch nicht zu klein ist ging es dann Abends noch zu einer weiteren Laufeinheit die Leuchtenburg hoch. Irgendwie waren es dann doch gut 400HM und mit dem Anlauf um den Kalterer See rum ne ganz schöne Strecke. Dafür der Ausblick ins Etschtal rüber bzw. zurück zum See runter einzigartig. So, jetzt Hunger nach Pasta und Co. Denkste, Südtirol ist nicht Italien, also gibt es hier Speckknödel und nicht Pizza zum Abendessen (Hauswein aber trotzdem). Am nächsten Tag war dann klar die Belastung des bergablaufens spürbar. Doch wollte ich die weitere Zeit in Bozen nicht sportliche untätig verstreichen lassen und machte mich nach dem Frühstück zu einen Berglauf durch die Rastenbachklamm auf.

 Gegensätze in den Bergen

Die Rastenbachklamm (oberer Teil)

Anfangs noch ziemlich normal steil wurde es dann immer "trailiger" und ging zwischenzeitlich auch über Treppen hoch bzw. über Holzbrücken weiter. Nach nun wieder gut 400HM machte ich mich auf den Rückweg, zum Schluss durch die Weinberge rückwärts laufend (Bergabmuskater des Vortages...). Nachmittags dann auf dem Heimweg Stopp im Brixner Freibad Aquarena. Zuerst noch mals den Sonnebrand auffrischen lassen, dann ab ins Freibad. Hier wie in allen Bädern der Region überall eingezogenen Bahnen (sogar mit Geschwindigkeitsangaben). Ich ordnete mich dann gleich auf der schnellsten Bahn ein, und weil ich gut Vorgespannt vom Paddles-Dauerschwimmen des Vortages war und die Schwimmeruhr so schön einzusehen war stoppte ich auch gleich die Zeiten mit. Hm, also lt. meinen Schwimmzeiten dreht sich entweder die Uhr zu schnell oder das Becken hat mindestens 60m - eins von beiden ;-)

Gegensätze in den Bergen

Aquarena in Brixen

  

8 Grad und Regen

Am nächsten Tag stand ich dann bei 8 Grad und Regen in Mittenwald. Dort wurde den motivierten Bergläufern mitgeteilt das der Karwendelberglauf (heuer Bayerische Meisterschaft) abgesagt ist. Eine Ausweichstrecke konnte auf die schnelle nicht organisiert werden. Also machten sich John, Asche und Jochen mit mir auf den Weg Richtung Dammkarr Hütte. Hier war auf 1650m schon Schneekriseln zu sehen. Beim Einsteig ins Dammkarr nicht viel weiter oben dann Schneetreiben und wenig Sicht - und das schon bei 1700m. Das Bild unten zeigt dann die Lage bei 2200m. Somit drehten wir um und nach einer heissen Dusche und einem ausgiebigen Mc Donalds Besuch ging es wieder zurück in die Oberpfalz.

Gegensätze in den Bergen


Vorbericht: 24. Juli 2011: Bayerische Berglauf Meisterschaft (Karwendelberglauf) 

In Mittenwald findet die diesjährige bayerische Berglaufmeisterschaft statt. Nach meinem guten Resultat bei der Deutschen Meisterschaft (9. Platz Gesamt Einzel und Mannschaftssieg) will ich nun auch bei der Bayerischen meine Mannschaft vom LLC Marathon Regensburg unterstützen. Mit den Nationalkaderathleten Korbinian Schönberger und Marco Sturm haben wir dabei auch Siegläufer mit am Start. Korbi ist ja auch Titelverteidiger. Meine Rolle ist dabei so gut es geht die Dammkar von Mittenwald Richtung Karwendelbahn Bergstation raufzukommen und somit unsere Mannschaft (hoffentlich) wieder zum Sieg zu führen. Denn die letzen 4 Jahre war ich immer in der siegreichen Mannschaft vertreten.

Hoffentlich muss die Strecke nicht geändert werden. Denn das Wetter soll ja nicht berauschend sein, so musste schon im letzen Jahr beim Karwendelberglauf auf eine Alternativstrecke ausgewichen werden.

Hier das Streckenprofil:

Streckenprofil

 

Die Laufstrecke (10,6km   1.425m Höhenmeter)

Obermarkt , Schwarzenfeld, Karwendelbahn Talstation, Forstweg Dammkar, Wanderweg Dammkarhütte, Dammkarhütte, Bergwachthütte, Dammkarfußgängertunnel, Rundweg Karwendelgrube:

Laufstrecke das Ziel

Panorama am Berg

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